Fauststadt Staufen im Markgräflerland

Eindrücke 2009 & 2010 vom Altstaufener Weihnachtfest in Staufen



Altstaufener Weihnachtsmarkt

Altstaufener Weihnachtsmarkt-Getümmel
Altstaufener Weihnachtsmarkt-Getümmel
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Dekorierter Weihnachtsbaum in der Hauptstraße in Staufen
Dekorierter Weihnachtsbaum in der Hauptstraße
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Die Anfänge des geologischen Dilemmas:
Mit freundlicher Genehmigung von „Der Sonntag“,  Hans Christof Wagner / 2. März 2008 /

Mit Temperaturmessungen will man in Staufen den Gebäudeschäden in der Altstadt auf die Spur kommen. In Staufen hat jetzt ein vom Landgericht Freiburg beauftragter Sachverständiger seine Arbeit aufgenommen. Er soll bezüglich der Risse an Gebäuden in der Altstadt Beweise sichern und die Schuldfrage in dem noch undurchsichtigen Verfahren klären. Am Freitag waren sämtliche Beteiligte zu einem Krisengipfel im Rathaus zusammengekommen. Derweil ziehen die Schäden immer weitere Kreise. Neuerdings ist auch die Pfarrkirche St. Martin von Rissen durchzogen.
50 Häuser sind inzwischen betroffen. In einem am Freitag anberaumten Pressegespräch, bei dem der Sachverständige selbst aber nicht anwesend war, berichtete Bürgermeister Michael Benitz über das weitere Vorgehen. In den kommenden Wochen finden an den sieben Bohrlöchern hinter dem Rathaus Temperaturmessungen statt. Die können Aufschluss darüber geben, ob es undichte Stellen im Zement gibt, mit dem die Löcher ausgefüllt sind.

Porchetta mit Rosmarien und getostete Brötchen
Porchetta mit Rosmarien und getosteten Brötchen
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Knecht Ruprecht unter Kindern
Beim Anstimmen der Weihnachtslieder
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.......... Weihnachtsbäume auf dem Marktplatz in Staufen
.....Weihnachtsbäume auf dem Marktplatz Staufen
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...........Von Schulklassen geschmückter Baum
........Von einer Schulklasse geschmückter Baum
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Das wird vermutet, nachdem bei der Bohrung im September Grundwasserprobleme aufgetreten waren. Der Sachverständige, Hermann Schad von der Materialprüfungsanstalt der Uni Stuttgart, wird auch die Frage klären müssen: Hat die Firma Wälderbau bei der Verfüllung der Bohrlöcher mit Zement korrekt gearbeitet und die vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald erteilten Auflagen eingehalten? Von Wälderbau, einem erfahrenen Unternehmen der Erdwärmebranche aus Österreich, war beim Pressegespräch niemand anwesend. Entschieden ist jetzt, dass es vorerst keine Kernbohrung geben wird, mit der man hätte Aufschluss über die geologische Beschaffenheit des Staufener Untergrunds gewinnen können.
„Professor Schad hat sich dagegen entschieden, weil er nicht will, dass noch einmal in den Untergrund eingegriffen wird“, berichtete Ralph Watzel, Leiter des Landesamtes für Geologie im Regierungspräsidium Freiburg. Die Kernbohrung könne aber zu einem späteren Zeitpunkt noch erfolgen. Zunächst soll es bei den Temperaturmessungen bleiben. Watzels Behörde wird den Prozess der Ursachenforschung mit Datenmaterial über die Art des Staufener Untergrundes unterstützen. Außerdem wurde vereinbart, dass Luftbilder geschossen werden. Mit ihnen will man sich Klarheit über die Geologie in und um Staufen verschaffen.



Erste Ergebnisse sollen in vier Wochen vorliegen. Schon jetzt weiß man aus den Unterlagen, dass nur beim ersten Bohrloch artesisch gespanntes Grundwasser angebohrt wurde. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass dies an sämtlichen sieben der Fall war. „Mit Staufen geht es nicht nur abwärts, es sind Senkungen und Hebungen für die Risse verantwortlich“, sagte Benitz. Erstmals gibt es auch eine Schadenskarte von Staufen. 50 Häuser sind betroffen, neuerdings auch die 1487 erbaute katholische Pfarrkirche St. Martin. Auf Nachfrage unterstrich Benitz: „Wir haben uns nicht vorzuwerfen im Umgang mit den durch Schäden betroffenen Bürger. Wir tun alles was wir können, um zu helfen und um die Ursachen herauszufinden.“ Morgen, 19.30 Uhr, findet im Stubenhaus eine Informationsveranstaltung statt, die vor allem für Betroffene gedacht ist.




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