Fauststadt Staufen im Markgräflerland

Die Reste der zerstörten Burg der Fauststadt Staufen wird bei Dunkelheit mit Scheinwerfern angestrahlt



Blick auf die Ruine der Stadt Staufen
Blick auf die Ruine der Stadt Staufen
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Blick aus der Hauptstraße auf die Burgruine
Blick aus der Hauptstraße auf die Burgruine
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Über derer von Staufen und ihre Burg
Geschichtsforscher vermuten, dass die Burg auf dem Staufenberg bei Staufen von den Herren von Staufen errichtet worden ist. Das Burghaus soll dabei im zehnten Jahrhundert von Adalbert von Staufen erbaut worden sein. Ausgrabungen und Funde zeigen, dass bereits in der Zeit der Römer hier am Limes auf diesem Hügel an der Stelle der heutigen Burgruine ein römischer Wachturm gestanden haben soll. Die Burg Staufen wird zum ersten Male im Jahre 1248 urkundlich erwähnt. Die kämpferischen Auseinandersetzungen der Herren zu Staufen führten gepaart mit ihrem latenten Geldmangel dazu, dass die Auseinandersetzung mit der Stadt Freiburg im vierzehnten Jahrhundert zum Nachteil der Staufener ausfiel und die Stadt Freiburg einen Einfluss auf die Burg erhielt. Zwischen 1327 bis 1337 erwarben die Freiburger Burganteile und konnten ein Öffnungsrecht durchsetzen. Damit waren die Burgbewohner gehalten, die Burg für die Freiburger Truppen offen zu halten und zugleich nichts Aggressives gegen die Freiburger zu unternehmen.

Turmspitze der Friedhofskapelle
Turmspitze der Friedhofskapelle
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Kirche im Hinterstädtle
Kirche im Hinterstädtle
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Kirche Nähe der Anna-Brücke
Kirche Nähe der Anna-Brücke
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Die Burgruine unterm Regenbogen
Die Burgruine unterm Regenbogen
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Im fünfzehnten Jahrhundert stirbt das Geschlecht derer von Staufen mit Leo von Staufen aus. Weil die Burg seit 1607 unbewohnt war, konnten die Schweden während des Dreißigjährigen Krieges so mir nichts dir nichts die Burg besetzen. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges was es für die abziehenden Truppen 1632 ein Leichtes, die gesamte Burg abzubrennen und im Wesentlichen einzureißen.




Seit dem Erwerb der Burgruine durch die Stadt Staufen im Jahre 1896 und in den Jahren 1954 und 1960 wurde die Burg dreimal renoviert. Die noch teilweise stehenden Außenwände werden im Dunkeln von Scheinwerfern angestrahlt und geben Burg und Stadt das gewisse Etwas und ein Flair, das unersetzbar ist. Einen vergleichbaren Leuchteffekt kann man nur an der Hausburg Rötteln in Lörrach sehen, wenn man von Rheinfelden auf der Autobahn A 98 über die die Lörracher Talbrücke fährt und auf die märchenhafte Anlage schaut.  

 

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