Fauststadt Staufen im Markgräflerland

Aktuelles über die Fauststadt Staufen und ihr Thema Risse und ihre Folgen?



Die Chocolaterie in Staufen Das English House
Das English House
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Die Faustapotheke von 1778 in der Innenstadt
Die Faustapotheke von 1778 in der Innenstadt
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Italienisches Spezialitätengeschäft
Italienisches Spezialitätengeschäft
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Schwarzwälder Glasbläserei
Schwarzwälder Glasbläserei
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Spielwaren aus Zweiter Hand
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Wir haben ein gute Durchmischung“, meint der Vorsitzende des Staufener Gewerbevereins Helmut Zimmermann im Gespräch mit dem Reblandkurier Staufen. In Staufen jagt derzeit ein Termin den nächsten. Kaum sind die Requisiten der Stages-Veranstaltungen abgebaut, da lädt der Gewerbeverein wieder zu seiner Veranstaltung Fabelhaftes Staufen in die Fauststadt. Zu einem Kurzgespräch trafen sich der Gewerbevereins- vorsitzende Helmut Zimmermann und der Redakteur Volker Murzin.
Herr Zimmermann, wie kamen Sie auf den Titel Fabelhaftes Staufen?
Helmut Zimmermann: Das ist doch recht einfach: Staufen ist eine fabelhafte Stadt. Das wollen wir damit herausstellen. Wir haben eine sehr gute Vielfalt von Fachgeschäften in unserer Stadt. Wir haben keinen Leerstand und die Wirtschaftskrise geht zumindest im Moment noch an uns vorbei. Waren die Hebungsrisse nicht, dann konnte man durchaus sagen: Staufen ist ein Stück heile Welt.
Es ist ja schon sehr auffällig, wie oft in Staufen Veranstaltungen stattfinden...
Helmut Zimmermann: … richtig, aber wir sollten uns auf dem Erreichten nicht ausruhen. Sie wissen ja: Stillstand wäre Rückschritt. Deshalb sind wir schon wieder bei anderen Projekten aktiv. Wir wollen beispielsweise ein neues und noch kundenfreundlicheres Parkplatzkonzept umsetzen. Leider sind da die Entscheidungswege beim manchen Ämtern nicht ganz so schnell, wie wir uns das wünschen würden.
Denn eigentlich sollte dies zu „Fabelhaftes Staufen“ umgesetzt sein. Die Flyer sind gedruckt. Nur die Ausschilderung erfolgt nun erst in den nächsten Tagen. Dann werden wir über ein sehr gutes Parksystem im Nahbereich der Fußgängerzone verfügen. Schon jetzt für alle Parkplätze 30 Minuten gebührenfrei. Die Fußgängerzone ist jetzt 25 Jahre alt. In Bad Krozingen diskutiert man derzeit darüber, ob eine Fußgängerzone eingerichtet werden soll. Können Sie Ratschläge geben?
Helmut Zimmermann: Nein, den jede Stadt hat ihre eigen Voraussetzungen. Wir in Staufen sind jedenfalls froh, dass wir die Fußgängerzone haben, auch wenn ich mir wünschen würde, dass noch weniger Fahrzeuge in die Innenstadt fahren. Aber der Lieferantenverkehr ist schwer abzustellen. Eine zeitliche Einschränkung lasst sich noch nicht realisieren.
Mit freundlicher Genehmigung von Volker Murzin, Verlag WZO, Okt. 2009

Samstags in Staufen

Samstagsmarkt am Staufener Marktplatz – das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das mittelalterliche Flair der Altstadt, der belebende Brunnen in der Mitte des mit Kopfsteinpflaster belegten Platzes, die offenen Bächle und die Vielzahl von Ständen vom Gemüsebauern, Imker, Blumenhändler, bis hin zu mediterranen Köstlichkeiten und der guten alten Bratwurst schaffen eine Atmosphäre von Geborgenheit und Kommunikation.
So hat auch der Nicht-Staufener gleich das Gefühl des Ankommens, des Aufgehobenseins, des Dazugehörens. Und fragt sich in seinem Herzen, wie er oder sie es wohl bewerkstelligen könnte, jeden Samstag z.B. an den Stehtischen des winzigen italienischen Feinkostgeschäftes verweilend bei einem Espresso dem bunten Treiben zuzuschauen und mit Freunden und Bekannten einen Plausch zu halten.
Ein wesentlicher Bestandteil des Marktes ist seit vielen Jahren der Tee- und Kräutergarten von Renate Meienburg, direkt vor den Tischen des Rathauscafés. Sie versorgt die begeisterte Kundschaft mit Kräutern, Tees, Gewürzen, Trockenfrüchten und frisch gepressten, naturbelassenen Speiseölen. Alles selbstverständlich in höchster Qualität und aus biologischem Anbau. Viele eigene Kräuterteemischungen und eine feine Auswahl an exklusiven Schwarz- und Grüntees erfreuen anspruchsvolle Teetrinker, Stammkunden wie Feriengäste.
In der Gartensaison bekommt man hier biologisch angezogene frische Kräuter, Gemüse- und Kräuter-Setzlinge für den Garten und herrliche Blumensträuße aus Gartenblumen. Und gerne teilt die Kräuterfrau ihren reichen Wissens- und Erfahrungsschatz mit ihren KundInnen.
Der bunte Reigen von regionalen Produkten des Markgräflerlandes bildet sich hier ab und beschenkt den Marktgänger mit dem Erleben von Echtheit, von Verbundenheit mit dem Land und seinen Schätzen. Das Ambiente eines originären Bauernmarktes ist es, was Staufen am Samstag so lebendig und anziehend macht.



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TeeChi - das Tee-Fachgeschäft Staufens Der Teechiladen von Oliver Jophiel Nann