Fauststadt Staufen im Markgräflerland

Die Fauststadt Staufen mit ihren oft mittelalterlichen Türen und Toren

Eingang zum Stubenhaus + altes Stadtmuseum
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Altes Holzportal der Kirche
Altes Holzportal der Kirche
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Eine Dreiviertelstunde Risse
Mit freundlicher Genehmigung von "Der Sonntag", HANS CHRISTOF WAGNER, 15. Nov. 2009

Heute kommt Ministerpräsident Günther OETTINGER nach Staufen

Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) besucht heute Nachmittag Staufen. Gegen 16 Uhr wird er in der Stadt erwartet. Er will sich ein Bild von den Rissen machen. Der Besuch ist wohl die Krönung der Bemühungen von Staufens Bürgermeister Michael Benitz um eine politische Lösung des Risseproblems in der Stadt. Benitz will die öffentliche Hand für die freiwillige Zahlung von Geldern in einen Sanierungsfond gewinnen und hat dabei vor allem das Land im Auge. Stuttgart könne es doch nicht zulassen, dass die Staufener Altstadt, ein einmaliges Kulturdenkmal, von der Bildfläche verschwinde, so Benitz’ Argument. Staufens Bürgermeister hatte Oettinger bei einem Treffen ranghoher Politiker der Landes-CDU Ende Juli in Münstertal getroffen und ihn eingeladen.

Toreinfahrt zum Hof des Kunstgewerbeladens
Toreinfahrt zum Hof des Kunstgewerbeladens
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Toreinfahrt zu Staufen Handwerkskunst
Toreinfahrt zu Staufen Handwerkskunst
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Tor und Fensterläden der Faustapotheke
Tor und Fensterläden der Faustapotheke
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Alte überdachte Hofeinfahrt in der Altstadt
Alte überdachte Hofeinfahrt in der Altstadt
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Ich bin sehr froh, dass er kommt“, sagt Benitz. „Das wichtigste ist, dass er einen persönlichen Eindruck von den Schäden bekommt, das ist viel anschaulicher als nur darüber zu lesen.“
Der Ministerpräsident wird rund eine Dreiviertelstunde bleiben. Gesprächen im Rathaus schließt sich ein Rundgang durch die Stadt an. Oettinger wird auch ein beschädigtes Privathaus aufsuchen, vermutlich das von Claus Hermann in der Jägergasse, direkt hinter dem Rathaus gelegen und besonders stark von den Hebungen betroffen.




Laut einem Sprecher des Stuttgarter Staatsministeriums wird es ein „schlanker Besuch“, das heißt ohne große Begleitung. Vom Regierungspräsidium Freiburg sind die Fachleute aus dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau anwesend. Regierungspräsident Julian Würtenberger wird nicht kommen. Dem Besuch Oettingers war der Bericht von Finanzminister Willi Stächele im Kabinett vorausgegangen. Stächele hatte bei seinem Besuch vor einigen Tagen Staufen Geld aus den Sanierungsprogrammen des Landes in Aussicht gestellt. Auch darum wird es wohl heute in den Gesprächen gehen. Auf 41 Millionen Euro wurde der reine Gebäudeschaden an den rund 200 betroffenen Häusern jüngst geschätzt. Kritiker halten diese Zahl indes für zu niedrig kalkuliert. Für Benitz steht der Erkenntnisgewinn der seit Monaten hinter dem Rathaus vorangetriebenen Erkundungsbohrung außer Zweifel. „Damit liefern wir doch den Beweis, dass die 2007 gebohrten Erdwärmesonden tatsächlich an den Hebungen schuld sind, was das Land als Genehmigungsbehörde ja auch interessieren dürfte.“ Mit den Worten „kann unter Auflagen erlaubt werden“, hatte das Landesamt für Geologie 2007 dem Staufener Projekt grünes Licht gegeben. Die Behörde war eingeschaltet, weil die Staufener Bohrlöcher weiter nach unten reichen als einhundert Meter.



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